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Beispiele zur Klangkonzeption
der neuen Weimbs-Orgel

(von Johannes Rauh)

Bei der Planung einer neuen Orgel für die St. Ludwigskirche in Ansbach war zu überlegen, welcher Orgeltyp sich mit den stilistischen Gegebenheiten des Kirchenraumes. dem Weihejahr der Kirche (1840) und den Bedürfnissen einer kirchenmusikalisch hervorgehobenen Pfarrei im Bistum Bamberg in Einklang bringen ließ. Nehmen wir das Weihejahr der St. Ludwigskirche, so befinden wir uns orgelbaugeschichtlich in einer Zeit der Umorientierung. So wurde z. B. im Jahre 1841 in der Basilika zu St. Denis/Paris eine Cavaille-Coll-Orgel von hoher Bedeutung eingeweiht, die mit ihren Plein-Jeus und Cornets sowie Zungenstimmen noch klassisch ist, aber durch die überblasenden Flöten, Trompeten von doppelter Länge im Diskant usw. bereits romantische Züge aufweist. Eine Orgel, die klassische und romantische Elemente vereinigt, würde zahlreiche Soloregistrierungen und dynamische Schattierungen ermöglichen. Aus diesen vorangestellten Überlegungen und der Tatsache, dass die Orgelbaufirma Weimbs einen Prospektentwurf vorstellte, der sich einzigartig in den Kirchenraum integriert, ergab sich für St. Ludwig der Bau einer neuen Orgel. die das Spiel der alt-französischen und romantisch-symphonischen Orgelliteratur stilgerecht ermöglichen sollte. Natürlich sind auf einer solchen Orgel auch die Werke Bachs gut zu realisieren.

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© Alexander Biernoth