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Ausstattung

Auch die Ausstattung des Inneren entspricht im Wesentlichen der Stilordnung des Klassizismus. So gleicht das Retabel des Hochaltars mit der Krönung Mariens von Paul Plontke (1947) in etwa einer römischen Ädikula, die hier mit einem Akrotér und einem Kreuz darüber gekrönt ist. Zwei große Kandelaber sowie zwei Engel flankieren den Altar.

Die beiden Seitenaltäre gleichen in ihrer Grundform dem Hochaltar, zeigen aber größere Schlichtheit im Aufbau und in der ornamentalen Gestaltung. Das linke Gemälde stellt den Hl. Gumbertus dar. Auf der rechten Seite ist das Gemälde mit dem Hl. Ludwig zu sehen. Beide Bilder stammen von Paul Plontke. Die 14 Stationen des Kreuzweges wurden 1864 vom Münchner Maler Schraudolph geschaffen und fügen sich mit ihren weichen Farben des Nazarenerstils gut in den Gesamtrahmen ein.

Der plastische Schmuck besteht aus den beiden weißen Altarengeln, einer Kopie der spätgotischen Muttergottes von Sondernohe neben dem Ambo, aus dem schönen Kruzifix (19. Jh.) sowie dem Hl. Franziskus und der Hl. Anna unter der Orgelempore, aus der modernen Antoniusstatue (Terrakotta) von Waldemar Fritsch und einem Kruzifixus (19. Jh.) in der östlichen Eingangshalle, einer Pietà im Strahlenkranz in der rechten Seitenkapelle (Westeingang) und aus den bemalten holzgeschnitzten Figuren der Bistumsheiligen Heinrich und Otto in der Eingangshalle.

Gut ordnet sich der 1986 aufgestellte Zelebrationsaltar, dessen Fuß einer klassizistisch-ionischen Säulentrommel gleicht, in den Stil der Kirche ein. In den 1990er-Jahren rundeten der Ambo und der Taufstein die Innenausstattung ab. Das schlichte graue Gestül trägt ebenso wie der zartgetönte Steinboden aus Jurakalk zur farblichen Harmonie des Ganzen bei.