In Folge des Zuzuges, der aus den Ostgebieten vertriebenen Deutschen, ist nach dem 2. Weltkrieg die Zahl, der in Ansbach lebenden Katholiken, auf nahezu 9000 angewachsen. Viele katholische Heimatvertriebene fanden in Meinhardswinden und den umliegenden Dörfern eine neue Heimat. Da kein Raum zum Abhalten von Gottesdiensten in diesem Ortsteil von Ansbach vorhanden war, wurde der Wunsch nach einer eigenen Kirche immer stärker.
Schon Anfang Oktober 1950 wurde durch den damaligen Ansbacher Stadtpfarrer Dr. Josef Fruth der Grundstein der kleinen Kirche gelegt, die zum größten Teil von den Bewohnern Meinhardswindens, allen voran Pfarrer Ernst Mages, erbaut wurde. Das Gotteshaus sollte der Gottesmutter Maria geweiht werden:
Am 23. Dezember 1951 wurde die Kirche ihrer Bestimmung übergeben mit dem von der Erzdiözese Bamberg verliehenen Namen: „Unsere liebe Frau". Die Gläubigen nennen ihre Kirche aber zumeist „Marienkirche". Im Jahre 2001 erfolgte eine umfassende Innenrenovierung, bei der die Altarinsel mit neuem Steinaltar, Ambo und Taufstein gestaltet wurde. Der Altar enthält Reliquien des 1991 selig gesprochenen katholischen Priesters und Sozialreformers Adolph Kolping.