12.01.1945
Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Lehrberg genehmigt der katholischen Kirchengemeinde St. Ludwig Ansbach ab dem 13/14 Januar 1945 in der St. Margarethenkirche (ehemals Katholisch) zu Lehrberg wegen der vielen Evakuierten, vor allem aus dem Saarland, Gottesdienste zu halten.
26.10.1946
Das Generalvikariat Bamberg beauftragt auf Vorschlag des Pfarrers von St. Ludwig Dr. Fruth den aus Schlesien stammenden Pfarrer Eberhard Wodara mit der Seelsorge der neu geschaffenen Seelsorgestelle Lehrberg.
24.11.1948
Anfrage an die politische Gemeinde Lehrberg wegen Baugrund für eine Kirche.
11.02.1949
Antrag ans Erzbischhöfliche Ordinariat in Bamberg zum Bau einer Kirche. Kostenvoranschlag zu einem Plan von Arichitekt Schneider Ansbach über 19.170 DM ( 9801,47 € ).
15.07.1949
1000 m² Ackerland wurden durch die Kirchenstiftung St. Ludwig von Zimmermeister Michael Rödel gekauft.
16.08.1949
15 Uhr erster Spatenstich durch Pfarrar Eberhard Wodara
29.10.1949
Dank guten Wetters und der tatkräftigen Mithilfe Aller, konnte schon Richtfest gefeiert werden.
18.12.1949 (4. Advent)
Die Kirche wurde von Herrn Dekan und Stadtpfarrer von Ansbach Dr. Josef Fruth, im Auftrag des Hochwürdigen Erzbischofs Josef Otte Kolb von Bamberg, zu Ehren des Heiligen Kreuzes Christi unter Anteilnahme der gesamten Bevölkerung geweiht. An der Inneneinrichtung fehlte noch vieles. Sie wurde in der nächsten Zeit durch Vermittlung und Spenden vieler Bürger vervollständigt. Aus Wolframs-Eschenbach kamen der Altar, 2 Leuchter, eine Muttergottes und eine Josefsfigur.
Ein Lehrberger stiftete ein Marienbild, welches er seit Jahrzehnten auf dem Dachboden aufbewahrte.
Die Weinachtskrippe von dem Ansbacher Kulturpreisträger Waldemar Fritsch gefertigt, stiftete Werner Wodora, der Bruder von Pfarrer Wodara. Einen Meßkelch, die " Anna Selbtritt " und Vieles mehr gab die Familie Schröder aus Ansbach.
April 1950
Zum erstenmal erklang die Glocke. Sie kam über Bamberg vom sogenannten Glockenfriedhof in Hamburg. Nachträglich stellte sich heraus, dass sie früher im Rathausturm einer Fränkischen Stadt hing.
Der Kreuzweg von Professor Zaner, Ansbach wurden installiert.
Eine kleine Orgel aus den Jahren 1887/88 konnte vom Gymnasium Carolinum Ansbach erworben werden.
1953
Die St. Josefsstiftung Bamberg kaufte das Grundstück gegenüber derKirche von Wellhöfer zum Bau des Pfarrhauses.
Hatte Pfarrer Wodara zu erst von Ansbach aus die Gemeinde betreut, so fand er später mit seiner Mutter im Schulweg eine Wohnung.
1955
Pfarrer Wodora konnte ins neue Pfarrhaus einziehen. Ein Jahr zuvor war auch die Schönaustraße ausgebaut worden.
1964
Die Gewölbedecke in der jetzigen Form wurde durch Zimmermeister Georg Rödel eingebaut. Außen erhielt die Kirche die Stützpfeiler.
Juli 1970
Die alte, zwischenzeitlich defekte Orgel, wurde durch eine elektronische ersetzt.
1970
Bisher war die Kirche unbeheizt. Durch den Anbau der jetzigen Sakristei konnte auch eine Luftheizung installiert werden. Sakresteischrank und Beichtstuhl folgten in den folgenden Jahren.
Herbst 1972
Wegen der Renovierung der St. Margareten Kirche feierten die evangelischen Mitchristen ihre Gottesdienste in unserer Kirche.
1974-1978
Der neue Opferaltar, des Hängekreuz, Ambo und Sedilien, die Marien- und Herz-Jesu-Figur wurden angeschafft und die Fenster bunt verglast.
1974 und 1988
wurde die Kirche innen renoviert. 1988 auch außen der Giebel isoliert, der Turm gestrichen.
Im Laufe der nächsten Jahre wurden immer wieder nötige Anschaffungen wie:
Teppiche, Sitzbankauflagen, Ministranten und Priestergewänder getätigt.
06.01.1980
Sternsinger besuchen in Lehrberg wieder Familien um den Haussegen zu bringen.
08.03.1992
Pastoralreferent Franz Grulich hält den ersten sonntäglichen Wortgottesdienst
06.12.1993
Die Mikrofonanlage wurde eingebaut.
02.03.1997
Einweihung der Caritas-Sozialststion in Lehrberg.
20.07.1999
Weihe der neuen Pfeifenorgel mit 6 Registern durch Herrn Domkapitular Otto Münkemer im Auftrag von Hern Erzbischof Karl Braun.
19.12.1999
50 Jähriger Weihetag der Kirche.
2002
Neue Kirchentüre mit Vordach.
(Diese Chronik wird laufend fortgeschrieben)